Po-Delta
Venetien, IT
- ◆U-Posenmontage mit Köderfisch für Wels
- ◆Große Gummifische 20-30cm (Black Cat, Balzer Mad Cat)
- ◆Clonk für Wallerholz-Angeln vom Boot
- ◆Gummifisch 10-14cm für Zander
- 1Welse über 2.50m sind am Po keine Ausnahme - entsprechendes Tackle mitnehmen
- 2Wallerholz (Clonk) vom Boot ist die traditionelle und effektivste Methode
- 3Guide buchen - die lokale Gewässerkenntnis ist am Po unbezahlbar
- 4Sommermonate Juni-September sind die produktivste Zeit für Großwels
- 5Im Delta mischen sich Süß- und Salzwasser - Meeräschen als Welsfutter nutzen
Italienische Angellizenz (Licenza di Pesca) erforderlich. Online oder bei Tabacchi-Läden erhältlich. Keine Nachtangelverbote. Wels ohne Schonzeit in den meisten Bereichen.
Das Po-Delta - Europas Wels-Hauptstadt
Der Po ist der längste Fluss Italiens und sein Delta ist das gelobte Land für Welsangler. Nirgendwo sonst in Europa werden so konstant kapitale Welse über 2 Meter gefangen. Die warmen Wassertemperaturen, das üppige Nahrungsangebot und die idealen Strukturen haben ein Wels-Paradies geschaffen, das Angler aus der ganzen Welt anzieht. Wer einmal einen 2-Meter-Wels am Po gedrillt hat, kommt wieder.
Hotspots und Strukturen
Das eigentliche Delta mit seinen vielen Flussarmen bietet unendliche Möglichkeiten. Die Hauptarme Po di Venezia, Po di Tolle und Po di Goro haben alle ihren eigenen Charakter. Die tiefen Kolke an den Flussbiegungen sind klassische Welsspots. Hier stehen die Großfische tagsüber und ruhen, bevor sie nachts auf Jagd gehen.
Die Einmündungen der Nebenflüsse bringen frisches Wasser und konzentrieren Futterfisch. Besonders die Stellen, wo kühles Gebirgswasser auf den warmen Po trifft, sind Magneten für Welse.
Die Buhnenfelder und Steinschüttungen stromaufwärts im Bereich Polesella und Occhiobello bieten klassische Zanderstrukturen. Hier lässt sich parallel zum Welstrip auch gezielt auf Zander jiggen.
Saisonale Besonderheiten
Das Frühjahr ab Mai bringt die ersten warmen Wassertemperaturen und die Welse werden aktiv. Die Laichzeit im Mai/Juni kann spektakuläre Oberflächenaktivität bringen, wenn die Welse flach stehen.
Der Sommer von Juni bis September ist die Hauptsaison. Wassertemperaturen über 20 Grad bringen die Welse in Hochform. Die Nächte sind besonders produktiv - U-Posen-Angeln mit Köderfisch vom verankerten Boot ist die Methode der Wahl.
Das Wallerholz-Angeln (Clonking) vom driftenden Boot ist eine Kunst für sich. Der Schall des Klopfholzes lockt die Welse aus ihren Verstecken und die Attacken auf den darunter präsentierten Köder sind brachial.
Im Herbst bis in den Oktober hinein fressen sich die Welse Reserven für den Winter an. Die Fische sind dann oft weniger selektiv und nehmen aggressiver.
Guiding am Po
Ohne lokale Führung ist der Po ein Buch mit sieben Siegeln. Die Guides kennen die Hotspots, haben die Boote und das Tackle, und wissen genau, wo die Großfische stehen. Ein geführter Trip kostet typischerweise 150-250 Euro pro Tag und beinhaltet Boot, Tackle und lokales Wissen. Für den ersten Po-Trip ist das die beste Investition.