Donau bei Wien
Wien, AT
- ◆Gummifisch 10-16cm (Keitech Swing Impact FAT, Fox Rage Pro Shad)
- ◆Jigköpfe 14-28g (Donaustrom)
- ◆Wobbler 10-14cm für Rapfen (Illex Arnaud, Megabass Ito Shiner)
- ◆Große Gummifische 20-30cm für Wels
- 1Die Neue Donau (Entlastungsgerinne) ist ruhiger und leichter zu befischen als der Hauptstrom
- 2Alte Donau: Hechtparadies im Stillwasser mitten in der Stadt
- 3Donaukanal hält überraschend gute Zanderbestände - Urban Fishing pur
- 4Welse über 2m werden regelmäßig im Hauptstrom gefangen
- 5Die Donauinsel bietet kilometerlange Angelstrecken mit guter Infrastruktur
Österreichische Fischerkarte + Reviererlaubnis. Neue Donau und Alte Donau separat bewirtschaftet. Wiener Fischereiordnung beachten. Schonzeiten und Mindestmaße je nach Revier.
Die Donau bei Wien - Drei Gewässer, eine Stadt
Wien bietet Raubfischanglern eine einzigartige Situation: Drei verschiedene Donauwasser auf engem Raum. Der mächtige Hauptstrom mit seiner Kraft, die Neue Donau als reguliertes Nebengerinne und die Alte Donau als Stillgewässer. Dazu kommt der Donaukanal, der sich mitten durch die Innenstadt schlängelt. Jedes dieser Gewässer hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Zielfische.
Hotspots und Strukturen
Der Donaustrom selbst ist Wels- und Zanderrevier. Die Steinschüttungen und Buhnen stromabwärts der Reichsbrücke halten große Zander, und in den tiefen Kolken stehen kapitale Welse. Schweres Gerät mit Jigköpfen ab 21g ist hier Pflicht, um bei der starken Strömung Grundkontakt zu halten.
Die Neue Donau zwischen der Donauinsel und dem linken Ufer ist das zugänglichste Gewässer. Moderate Strömung, gute Uferzugänge und ein solider Zander- und Barschbestand machen sie zum idealen Einstiegsgewässer. Die Steinschüttungen entlang der Donauinsel sind Hot-Spots, besonders in der Dämmerung.
Die Alte Donau ist ein abgetrennter Altarm und funktioniert wie ein See. Seerosen, Krautbänke und moderate Tiefen bieten perfekte Hechtstrukturen. Hier ist leichteres Gerät angesagt - Wobbler, Jerkbaits und Gummifische in 10-14cm.
Der Donaukanal mitten in der Stadt hält einen erstaunlich guten Zanderbestand. Die Spundwände und Brückenpfeiler bieten Strukturen, und die Beleuchtung der Stadt lockt nachts Kleinfisch an.
Saisonale Besonderheiten
Das Wiener Frühjahr startet ab April mit guten Zanderfängen in der Neuen Donau. Die Fische stehen noch konzentriert und sind nach dem Winter hungrig. Ab Mai kommen die Rapfen dazu - sie jagen an der Oberfläche und liefern spektakuläre Drills.
Der Sommer ist Welszeit am Hauptstrom. Warme Nächte bringen die Großwelse in Aktivität. Die Phasen nach Gewittern mit leicht getrübtem Wasser sind besonders produktiv.
Im Herbst wird die Neue Donau zum Top-Gewässer. Fallende Temperaturen und klarer werdendes Wasser aktivieren Zander und Barsch. Oktober und November bringen konstant gute Fänge.
Wiener Angelinfrastruktur
Wien ist perfekt aufgestellt für Angler. Angelgeschäfte, Kartausgabestellen und gute ÖPNV-Anbindung an die Spots machen den Einstieg leicht. Die Donauinsel erreicht man mit der U-Bahn in Minuten. Für Touristen ist die Kombination aus Stadtbesuch und Angelsession ein echtes Highlight.